Feierlichkeiten zum Pfingstfest 2017

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Nachdem am Samstag vor Pfingsten, 3. Juni 2017, die Göttliche Liturgie zum Gedenken der uns im Glauben vorausgegangenen Angehörigen, Freunde und Wohltäter der Kirche gefeiert und für sie gebetet wurde, zelebrierte Metropolit Arsenios von Austria am Pfingstsonntag, 4. Juni 2017, die Göttliche Liturgie und feierte das hohe Pfingstfest gemeinsam mit dem Erzpriester des Ökumenischen Thrones Bischofsvikar P. Ioannis Nikolitsis, dem Erzpriester P. Alexander Lapin sowie den Priestern P. Sladjan Vasic und P. Nikolaus Rappert sowie zahlreichen Gläubigen. Im Anschluss an die Liturgie beteten Klerus und Volk die Vesper des Festes des Heiligen Geistes mit den großen Kniebeugungsgebeten.

In seiner Predigt bezog sich Metropolit Arsenios auf die Evangeliumsperikope, in der Christus sagt: „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis umhergehen, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh. 8,12) Metropolit Arsenios legte dar, dass es die Annahme dieser Wahrheit sei, die das Problem des Menschen löse. Und dies nicht, weil er, der Metropolit, es sage, auch nicht, weil es die allheilige Gottesgebärerin oder einer der Heiligen oder einer der Kirchenväter gesagt habe, sondern weil Gott selbst es gesagt und uns zugesagt habe. Christus selbst sagt uns, dass Er das Licht ist. Und wenn wir Ihm folgen, dann haben wir das Licht.

Pfingsten 1Der Metropolit führte weiter aus, dass es viele Lichter gäbe, denen der Mensch in seinem Leben folge: die Arbeit, Haus und Heim, die Familie, die Karriere. All dies seien Lichter, die für unser Leben mehr oder weniger bedeutsam sein können. Aber all diese Lichter seien endlich. Das einzige Licht, das niemals erlöschen werde, sei Jesus Christus. Dies sei als eine Einladung Gottes zu verstehen, die das Problem des Lebens löse: Christus als Teil seines Lebens zuzulassen, ja als wichtigsten Teil seines Lebens.

Wir sprechen oft davon, in Einheit zu leben. Oft werde die Einheit aber missverstanden. Dann werde so getan, als würde sich Einheit dort verwirklichen, wo wir selbst im Zentrum stehen und alles um uns kreist. Dies sei aber keine Einheit, sondern Egozentrismus. Einheit beginne sich dort realisieren, wo wir dem anderen als Bruder begegnen und Christus das Zentrum ist, so der Metropolit. Das Pfingstfest sei somit das Fest der Begegnung: Im anderen den Bruder zu erkennen, ihn zu verstehen und für ihn verständlich zu sein, dies gelinge, wenn wir aus der Beziehung zu Gott heraus leben und den Heiligen Geist in uns zulassen und wirken lassen. So konnten die Apostel am Tag des Pfingstfestes die großen Taten Gottes verkünden – und jeder verstand sie in seiner Sprache. Mit Christus als Zentrum beginne das neue Leben, und deswegen singen auch die Neugetauften: Die Ihr auf Christus seid getauft, habt Christus angezogen.

Pfingsten 3Am Pfingstmontag, 5. Juni 2017, zelebrierte Metropolit Arsenios die Göttliche Liturgie gemeinsam mit dem Erzpriester des Ökumenischen Thrones Bischofsvikar P. Ioannis Nikolitsis und den Priestern P. Yuriy Strugov und P. Nikolaus Rappert und zahlreichen Gläubigen. In seiner Predigt ergänzte Metropolit Arsenios nochmals ausdrücklich, dass es der Heilige Geist sei, der uns zu Christus, dem Licht, führe. So sei Er der andere Beistand, den Christus sandte, der uns mit Seiner Hilfe und Seinem Trost begleite auf unserem Weg zur Begegnung mit Gott.

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