Metropolit Arsenios würdigt verstorbenen Patriarchen Ignatios IV

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Als offenherzigen Seelsorger und “bedeutenden Vermittler zwischen den Religionen” hat Metropolit Arsenios den verstorbenen griechisch-orthodoxen Patriarchen von Antiochien, Ignatios IV. Hazim, gewürdigt. Der Metropolit von Austria hob in einer Stellungnahme am Mittwoch die “friedliebende Umsicht” des Patriarchen in einer Gesellschaft hervor, welche muslimisch geprägt ist und in welcher die Christen eine Minderheit darstellen”. Wörtlich hielt Metropolit Arsenios über den Verstorbenen fest: “Sein geistliches Leben und dasjenige seiner Kirche lag und liegt an einer bedeutenden Schnittstelle der Religionen und der Kulturen im östlichen Mittelmeerraum. Auf dem Gebiet seiner Jurisdiktion begegnen einander die drei großen Buchreligionen – das Christentum, das Judentum und der Islam.”

Der 92-jährige griechisch-orthodoxe Patriarch ist am Mittwoch in Beirut an den Folgen eines Schlaganfalls gestorben. Er war seit 1979 als “Rum-Orthodoxer Patriarch von Antiochien und dem ganzen Orient” einer der bedeutendsten Kirchenführer der Orthodoxie.

 

 

Der Patriarchatssitz von Antiochien bildet mit denen von Konstantinopel, Alexandrien und Jerusalem die vier großen historische Kirchengebiete des alten oströmischen Reiches. Heute zählt die Kirche mit arabischer Liturgiesprache nach Schätzungen 750.000 Mitglieder vor allem im Libanon und in Syrien. Sie bilden in Syrien die größte christliche Gruppe. Patriarchatssitz ist Damaskus.

Das Kondolenzschreiben von Metropolit Arsenios im Wortlaut:

Inmitten der intensiven Vorbereitungen auf das freudige Fest der Geburt Christi im Gebet und im Fasten erreichte uns die traurige Botschaft vom Heimgang Seiner Heiligkeit des griechisch-orthodoxen Patriarchen von Antiochien, Ignatios IV. Hazim, im Alter von 91 Jahren Seines irdischen Lebens. Sein gesamtes Leben auf Erden war geprägt sowohl von weiten Horizonten über alle Grenzen hinaus als auch vom Blick auf das Wesentliche unseres gemeinsamen christlichen Glaubens. Daher verwundert es nicht, dass ihn seine Studien von Beirut nach Paris führten.

Als Bischof diente er unserem Herrn seit 1961 und wurde schließlich im Jahre 1979 zum Patriarchen gewählt. Sein geistliches Leben und dasjenige seiner Kirche lag und liegt an einer bedeutenden Schnittstelle der Religionen und der Kulturen im östlichen Mittelmeerraum. Auf dem Gebiet seiner Jurisdiktion begegnen einander die drei großen Buchreligionen das Christentum, das Judentum und der Islam. Betonen möchte ich deshalb seine bedeutende Rolle als Vermittler zwischen ebendiesen Religionen und den ihnen angehörenden Völkern zum Wohle der gesamten Region, seine offenherzige Hingabe in der pastoralen Betreuung der Ihm anvertrauten Herde Jesu Christi und seine friedliebende Umsicht in einer Gesellschaft, welche muslimisch geprägt ist und in welcher die Christen eine Minderheit darstellen.

Wie ein wahrhaftiger Steuermann lenkte er das Schiff mit seinen Gläubigen durch die Wogen unserer bewegten Welt und nahm in tiefem Glauben und mit Gottvertrauen Kurs auf den Leuchtturm des ewigen göttlichen Lichtes der Liebe und Eintracht.

In Trauer und brüderlicher Verbundenheit mit der Kirche von Antiochien bete ich innigst für die ewige Seelenruhe des verehrten und geschätzten Oberhirten.

Mögen sein Klerus und seine Gläubigen stets sein Vorbild in Ehren halten, und mögen wir alle im Gebet Seiner Heiligkeit gedenken.

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