Priesterweihe in der Metropolis von Austria

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Am Sonntag, den 20. September 2020, feierte Seine Eminenz Metropolit Arsenios von Austria gemeinsam mit Erzpriester Ioannis Nikolitsis, Priestermönch Bartholomäus Ungureanu, Erzdiakon Maximos Rudko sowie Diakon Aristidis Ganosis die Göttliche Liturgie, während dieser er Diakon Aristidis zum Priester weihte.

Vor seiner Weihe sprach Diakon Aristidis über die Bedeutung des Priestertums, das er vor allem als Dienst und Aufopferung für alle Menschen beschrieb, um Christus zu verkünden und zu den Seelen der Menschen zu bringen. Er versprach dem Metropoliten, diesen Weg der Kirche zu gehen, stets für die Menschen da zu sein und der Kirche treu zu dienen. Schließlich dankte er allen, die ihn bisher unterstützt haben, insbesondere seiner Familie und dem Metropoliten.

Die Apostellesung des Sonntags aufnehmend, ging der Metropolit in seiner Predigt besonders darauf ein, was es bedeutet, wenn wir mit Christus gekreuzigt worden sind, damit nicht mehr wir für uns leben, sondern Christus in uns und für Gott. Diesen Gedanken verband der Metropolit mit dem Sonntagsevangelium, in dem es heißt, dass jeder, der Christus nachfolgen will, sein Kreuz auf sich nehmen muss. Das Leben der Priester müsse, so der Metropolit, in besonderer Weise Zeugnis von diesem Tragen des Kreuzes geben. Das sei zwar keine exklusive Aufforderung allein für die Priester, sondern betreffe alle Christgläubigen gleichermaßen, doch in der Person des Priesters soll besonders zeichenhaft sichtbar werden, dass das eigene Ego erniedrigt werde und dafür Christus wachse und so sichtbar in der Welt erscheine. An P. Aristidis gewandt, hob der Metropolit noch den geschenkhaften Charakter des Charismas hervor, das er umsonst von Gott empfangen hat und umsonst den Menschen weitergeben soll. Dies bedeute auch, den Menschen die Wahrheit des Evangeliums und der Kirche zu verkünden und sie so zu Gott zu führen. Die Wahrheit, so der Metropolit weiter, müsse aber immer mit Liebe verbunden und von ihr begleitet sein, um mit Freude aufgenommen zu werden. Er ermunterte Diakon Aristidis schließlich, den Menschen und der Kirche aufopferungsvoll zu dienen und für alle ohne Unterschied da zu sein. Sodann erfolgte die Weihe zum Priester durch Handauflegung und Gebet.

Anschließend hatten alle mitfeiernden Gläubigen die Gelegenheit, dem neugeweihten Priester zu gratulieren und wurden von diesem zu einem gemeinsamen Mittagessen eingeladen.

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Liturgischer Kalender

(während des Lockdowns 17.11.-06.12.2020 ohne Volk)


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