Feierlichkeiten zum Fest der Geburt Christi

20201225 Weihnachten 00aAnlässlich des großen Festes der Geburt und Menschwerdung Christi wurden auch in diesem Jahr zahlreiche Gottesdienste in der Metropolis von Austria und dem Exarchat von Ungarn gefeiert. Auf Grund der Hygienevorschriften und Abstandsregeln im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie war ein gemeinsames feiern, so wie in den vergangenen Jahren, dieses Jahr nicht möglich. Um trotz der geringeren Teilnehmerzahlen pro Gottesdienst möglichst allen Gläubigen die Mitfeier am Gottesdienst zu ermöglichen, wurden in vielen Gemeinden mehrere Gottesdienste gefeiert.

20201225 Weihnachten 01aIn Wien begannen die Feierlichkeiten am Vormittag des 24. Dezembers 2020 mit der Feier der großen Stunden und der Göttlichen Liturgie des Hl. Johannes Chrysostomos durch den Bischofsvikar Erzpriester Ioannis Nikolitsis. Am Abend wurde unter dem Vorsitz des Metropoliten in der Kathedrale zur Hl. Dreifaltigkeit die Vesper und die Liturgie des Hl. Basilios gefeiert, mit ihm konzelebrierten Erzpriester Ioannis Nikolitsis, Priester Aristidis Ganousis und Erzdiakon Maximos Rugyko. Am Morgen des 25. Dezembers wurde die Göttliche Liturgie zum Weihnachtsfest von Metropolit Arsenios zelebriert, gemeinsam mit den Erzpriestern Ioannis Nikolitsis und Alexander Lapin und Erzdiakon Maximos Rugyko. Im Anschluss wurde in der Kathedrale eine zweite Liturgie gefeiert, parallel zu den Gottesdiensten in der Kathedrale fanden in der Kirche zum Hl. Georg und in der Kapelle d. Hl. Johannes Chrysostomos weitere Gottesdienste statt.

Auch die Weihnachtsbotschaften des Ökumenischen Patriarchen und des Metropoliten wurden an diesen Tagen verlesen. Seine Allheiligkeit der Ökumenische Patriarch Bartholomäus betonte in seiner Weihnachtsbotschaft die Verbindung des Weihnachtsfestes mit dem Ziel und Zweck des menschlichen Lebens: „In der Fleischwerdung des göttlichen Wortes offenbaren sich der Inhalt, die Ausrichtung und der Zweck der menschlichen Existenz. Der vollkommene Gott wird ein vollkommener Mensch, damit wir „auf die Weise Gottes“ existieren können. Gott ist Mensch geworden, damit wir vergöttlicht werden.“

Zur Corona-Pandemie, welche das vergangene Jahr deutlich geprägt habe, führte der Patriarch aus: „Die gefährliche Pandemie hat viele Gewissheiten zertrümmert, hat die Grenzen des Größenwahns des modernen Menschen, der sich zum Gott erhoben hat, offengelegt und die Macht der Solidarität offenbart. (…) (Es) zeigte sich auf besondere Weise die Bedeutung des persönlichen Engagements, der Liebe des Guten Samariters, die viel mehr als die menschliche Norm ist.“

Auch Metropolit Arsenios sprach in seiner Weihnachtsbotschaft über die Bedeutung der Menschwerdung Gottes: Das Hochfest der Geburt des Herrn Jesus Christus im Fleische, „der aus dem Vater geboren wurde vor aller Zeit“, wie wir im Glaubensbekenntnis bekennen, eröffnet uns neuerlich die Gelegenheit, darüber nachzudenken, wie sehr uns unser Schöpfer und Vater liebt. Er sorgt dafür, dass wir nicht hoffnungslos auf der Erde leben müssen, wie unglückliche Verurteilte, versklavt von vergänglichen Begierden. Vielmehr sind wir berufen, an jenem unzweifelhaften Ereignis teilzuhaben, an der Tatsache, dass Christus in die Welt gekommen ist. (…) Die Fleischwerdung des Sohnes und Logos Gottes schenkt dem Menschen die Möglichkeit der Erlösung.“

Zur Corona-Pandemie erläuterte der Metropolit: „Ich bitte Euch, in Eurem Verstand und Eurem Herzen daran zu denken, dass kein Virus uns Angst machen kann, wenn wir den Sohn Gottes in uns haben! „Heute wird Christus in Bethlehem aus der Jungfrau geboren. Heute beginnt der Anfanglose und das Wort wird Fleisch“, nicht etwa um eine Religion zu gründen, sondern damit die Menschen und die ganze Welt wahrhaft leben können.“

Am Abend des 24. Dezembers wurde in der Kapelle des hl. Johannes Chrysostomos auch wieder das weihnachtliche Friedenslicht aus Bethlehem verteilt, welches bereits am 22.12. von einer Delegation der Wiener Pfadfinder an den Metropoliten übergeben wurde.

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© Fotos:

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