Sonntag der Orthodoxie in der Dreifaltigkeitskathedrale

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Am Sonntag, 24. März, feierte Metropolit Arsenios eine festliche Liturgie in der Dreifaltigkeitskathedrale aus Anlass des “Sonntags der Orthodoxie”. An diesem Sonntag wird der Beschlüsse zu Gunsten der Ikonenverehrung gedacht, die beim 7. Ökumenischen Konzil gefasst wurden, das im Jahr 787 im kleinasiatischen Nikaia stattfand. An dem Gottesdienst nahmen auch Integrationsstaatsekretär Sebastian Kurz und diplomatische Vertreter Griechenlands und Zyperns teil. Im Anschluss an den Gottesdienst wurde auch des griechischen Nationalfeiertags (25. März) gedacht.

Metropolit Arsenios erinnerte in seiner Predigt an die Bedeutung der Ikonenverehrung in der Orthodoxie. Die orthodoxen Christen in aller Welt begehen an diesem Tage ein “Fest des Sieges”, sagte Metropolit Arsenios. Aber diesem Sieg sei mit dem Bilderstreit ein Kampf vorausgegangen. Das Leben des Christentums sei von Anfang an ein Kampf gewesen, bis heute, da es um die Festigung der Identität in einer immer weiter von den christlichen Werten losgelösten Welt und um die glaubwürdige Verkündigung der Botschaft Christi gehe.

 

666587465.jpgWörtlich sagte Metropolit Arsenios: “Die Ikonen vergegenwärtigen, als Abbilder des Urbildes, nicht nur zeitliche Ereignisse, sondern die ganze Fülle des Lebens der Mutter Kirche. Indem wir Christus küssen, unseren Retter, erkennen wir nicht nur die historische Realität seiner Person, sondern seine ständige Anwesenheit und seine, alle Liebe übersteigende Fürsorge über alle zeitlichen Dimensionen und über alle Vorstellungskraft hinaus.”

 

An dem Gottesdienst nahm auch der Staatssekretär für Integration, Sebastian Kurz, teil. Metropolit Arsenios betonte, dass seit dem ersten Besuch des Integrationsstaatssekretär in der griechischen Kirche vor einem Jahr zahlreiche gemeinsame, wegweisende und fruchtbringende Initiativen zum Wohl der Orthodoxie in Wien und in Österreich entfaltet wurden.

450590969.jpgStaatssekretär Kurz richtete danach Grußworte an die versammelten Gläubigen und dankte den Orthodoxen dafür, dass sie sich in Österreich einbringen und zum Fortschritt des Landes beitragen. Als Christ freue er sich über so volle Kirchen wie die Dreifaltigkeitskathedrale am “Sonntag der Orthodoxie”. Anwesend waren bei der Feier auch zahlreiche Vertreter des diplomatischen Korps, allen voran die Stellvertreterin des griechischen Botschafters, Niki Kamba, und der Botschafter Zyperns, Konstantinos Papadimas.

2835064041.jpgIm Anschluss an den Gottesdienst wurde auch des griechischen Nationalfeiertags (25. März) gedacht. Metropolit Arsenios betonte, dass der Nationalfeiertag für die Griechen der “Tag der Befreiung und der Einheit des Volkes” sei. “Diese Einheit benötigt auch Europa heute in diesem entscheidenden Moment seiner zukünftigen Existenz. Ein Europa ohne Solidarität hat kein Zukunft. Die Krise in Europa kann nur überwunden werden, wenn die Einheit und die Solidarität zur Priorität wird, und wir sind froh, dass Österreich ein Pionier dieser Wahrheit ist”, so der Metropolit wörtlich.

Nach der Liturgie in der Dreifaltigkeitskathedrale zog Metropolit Arsenios an der Spitze der Gläubigen in die Rotenturmstraße zum Haus “Zu den drei Raben”, wo vor der Gedenktafel für den griechischen Freiheitskämpfer Rigas Velestinlis eine Andacht mit anschließender Kranzniederlegung abgehalten wurde. Metropolit Arsenios begrüßte auch eine Gruppe von jungen Menschen aus Ampelakia von Pella, die an der Liturgie teilgenommen haben.

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24. Januar 2021: 14. Lukassonntag

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