9. Panorthodoxes Jugendtreffen in Wien zum Thema „Ich bin die Auferstehung und das Leben (Joh 11, 25)

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Am Samstag, den 8. Oktober 2022, fand im Schulzentrum Mater Salvatoris in Wien das 9. Panorthodoxe Jugendtreffen Österreichs statt, nach einer zweijährigen pandemiebedingten Pause. Das Thema des diesjährigen Panorthodoxen Treffens war die Auferstehung als Quelle der Kraft, der Hoffnung und der Zuversicht für das Leben der Christen. Das Programm umfasste eine bischöfliche Liturgie, ein gemeinsames Essen, eine Einführung in das Thema der Auferstehung durch Metropolit Arsenios von Austria, gefolgt von einer Ausarbeitung und Vertiefung durch die in kleinere Gruppen aufgeteilten Schülerinnen und Schüler, und schließlich Sport, Tanz, Musik, Gesang und Abendessen.

1523123734.jpgAm Morgen des 8. Oktober strömten viele Hundert Kinder und Jugendliche, zahlreiche Lehrerinnen und Lehrer sowie viele Eltern und Erziehungsberechtigte aus allen Regionen Österreichs in die Kirche „Unserer Lieben Frau vom Erlöser“ (Mater Salvatoris) im siebten Wiener Gemeindebezirk, um an der Göttlichen Liturgie teilzunehmen, der Seine Eminenz Metropolit Arsenios von Austria und Exarch von Ungarn vorstand und in der fünfzehn Priester und drei Diakone aus den verschiedenen orthodoxen Gemeinden Österreichs konzelebrierten. Mehrere Kleriker und S. Ex. Bischof Andrej des Patriarchats von Serbien nahmen an der Göttlichen Liturgie teil. In seiner Ansprache an die Jugendlichen betonte er die geistlichen Bande, die durch das gemeinsame sakramentale Leben in Christus entstehen und die Grenzen und Trennungen der nationalen Identität eines jeden Gläubigen überwinden. Er rief die jungen Menschen dazu auf, mit der heiligen Kirche verbunden zu bleiben und im Leben in der Welt voranzuschreiten, indem sie das Evangelium Christi bewahren und bereits die Auferstehung und die Vereinigung mit Ihm leben. Ein Chor unter der Leitung von Ammar Sayegh sang in byzantinischem Stil Kirchenhymnen in deutscher Sprache. Nach dem Ende der Göttlichen Liturgie dankte Seine Eminenz Metropolit Arsenios von Austria dem Bischof, dem Klerus, dem Chor und den Jugendlichen für ihre Mitfeier, sowie der Vertreterin der gastgebenden Kirchenstiftung, Schwester Judith, für die großzügige Gastfreundschaft. Priester Emanuel Nutu brachte, als Vertreter des Organisationskomitees, seine Freude über die Fortsetzung des Panorthodoxen Jugendtreffens in Österreich zum Ausdruck und dankte Seiner Eminenz dem Metropoliten von Austria für seine Unterstützung als Vorsitzender der Orthodoxen Bischofskonferenz in Österreich. Er dankte auch allen Teilnehmern, von denen viele eine weite Anreise auf sich genommen hatten.

2312998276.jpgNach dem gemeinsamen Mittagessen in der Schule, versammelten sich die Jugendlichen in der großen Halle, wo sie von Frau Dr. Gudrun Kugler, Abgeordnete zum österreichischen Nationalrat, mit herzlichen Worten begrüßt wurden. Danach ergriff Seine Eminenz Metropolit Arsenios von Austria das Wort, der seine Freude darüber zum Ausdruck brachte, dass die orthodoxen Jugendlichen zum ersten Mal nach zwei Jahren Pause wieder zusammenkamen, um über ihren Glauben und ihre Beziehung zu Christus zu diskutieren. Er unterstrich die entscheidende Bedeutung des Themas des Lebens und der Aufhebung des Todes durch die Auferstehung und erinnerte daran, dass unser Herr Jesus Christus vom wahren und vollen Leben sprach, das er den Menschen geben wollte. Seine Eminenz lud alle ein, ihr Denken im Wort des Evangeliums zu vertiefen und sich von den Lehren der Heiligen Väter erleuchten zu lassen. Er erinnerte daran, dass Christus selbst gesagt hat: „Ich bin das Leben“ und auch „Ich bin die Tür“. Er empfahl uns, uns an Ihm zu orientieren und uns zu fragen, bevor wir eine Entscheidung treffen, ob Christus „dasselbe tun würde“, um festzustellen, ob wir auf dem richtigen Weg sind. „Dies ist der Weg, der uns zum ewigen Leben führt. Diejenigen, die uns begegnen, sollen in allem, was wir sagen, denken und tun, spüren, dass Gott mit uns ist und dass wir an seinem göttlichen und ewigen Leben teilhaben“, sagte Metropolit Arsenios von Austria abschließend und wünschte Gottes Segen für die Arbeit in den Workshops.

Anschließend empfingen die Väter und die Lehrer eine große Zahl von Jugendlichen und untersuchten mit ihnen die Fragen, die zum Thema des Treffens gestellt wurden. Sie stellten sich auch den Fragen der jungen Teilnehmer und beantworteten aufgeworfene Fragen. Im Anschluss folgte ein reichhaltiges künstlerisches und sportliches Programm auf dem Schulhof sowie ein reichhaltiges Abendessen.

Seine Eminenz Metropolit Arsenios von Austria nahm bis zum späten Nachmittag an den Arbeiten und Veranstaltungen des 9. Panorthodoxen Jugendtreffens von Österreich teil, und gratulierte den Organisatoren und wünschte „mit Gottes Segen eine gute Organisation des 10. Panorthodoxen Jugendtreffens im nächsten Jahr“.

Fotos: Studios Banac

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