Metropolit Arsenios mit Journalisten auf Kreta

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Von 17. bis 21. Juni begleiteten 16 Journalisten aus Österreich Metropolit Arsenios auf einer Pressereise nach Kreta. Das Ziel dieser Reise bestand darin, den Journalisten Eindrücke des Alltagslebens der Griechinnen und Griechen in Zeiten der Krise zu vermitteln. Die Reise stand ganz im Zeichen der Solidarität unter den Menschen und im speziellen zwischen Griechenland und Österreich, “damit durch das Bauen von Brücken unter den Menschen eine Erneuerung der christlichen Nächstenliebe um sich greift und verinnerlicht wird, wie Metropolit Arsenios betonte.

Nach der Landung in Heraklion kam es zu einer Begegnung mit Hoteliers und Tourismusexperten, in deren Mittelpunkt das Wachstum und der Tourismus auf Kreta standen. Am Dienstag, 18. Juni, war ein Gesprächstermin beim Regionspräsidenten von Kreta, Stauros Arnaoutakis, anberaumt. Danach wurde die Reisegruppe vom Präsidenten der Handelskammer von Heraklion, Manolis Alifierakis, empfangen.

683859591.jpgNach einer Audienz bei Seiner Eminenz Irenaios, Erzbischof von Kreta und Oberhaupt der halbautonomen orthodoxen Kirche von Kreta, wurden zunächst Gemeinden und Einrichtungen (Altenwohnheim / Suppenküche) des Erzbistums von Kreta besucht und danach das Kloster des Hl. Georg “Epanosiphi”, dessen Mönchsgemeinschaft Metropolit Arsenios angehört. Dort wurde gemeinsam eine Vesper gefeiert, worauf eine Begegnung mit Abt Bartholomaios (Bogiatzoglou), eine Führung durch das Kloster sowie das Museum und ein Abendessen im Kloster folgten.

Am Mittwoch, 19. Juni, besuchte die Reisegruppe den Ort Petras, ein wichtiges Zentrum des Tourismus auf Kreta. Danach wurde die Kathedrale in Neapolis besichtigt, wo es zu einer Begegnung mit Metropolit Nektarios (Papadakis) kam. Einen Einblick in die lokale Wirtschaft erhielten die Journalisten durch die Besichtigung der Landwirtschaftlichen Genossenschaft von Kritsa.

Auf dem Programm stand der Besuch zahlreicher bedeutender Kirchen und Klöster auf der Insel Kreta (z. B. der Kirche von Kritsa; der Kirche des hl. Nikolaos; des Kloster Keras, eines Nonnenklosters aus dem 9. Jahrhundert, wo die Möglichkeit zu einem Gespräch mit der Äbtissin Mariam kam).

1347173814.jpgNach einem Treffen mit dem Bürgermeister von Agios Nikolaos, Dimitrios Kounenakis, sowie mit örtlichen Persönlichkeiten des touristischen Gewerbes und Hoteliers, wurde die ehemalige Leprakolonie Spinalonga besichtigt. Danach gab es einen Termin beim Bürgermeister von Chersonissos, Zacharias Doxastakis, mit anschließendem Besuch des Volksmuseums und der Kirche von Mochos.

Am Donnerstag, 20. Juni, wurden die Journalisten zu den Ruinen der Kathedrale des hl. Titus in Gortis gefahren. Nach einem Gespräch mit Metropolit Makarios (Douloufakis) von Gortynis wurden die Kirche und die Höhle des hl. Apostel Paulus sowie das Nonnenkloster von Kalybianis besucht. Dort wurde gemeinsam mit den Nonnen gebetet. Danach gab es die Gelegenheit zur Begegnung mit den Schwestern sowie Pater Nektarios. Von besonderer gesellschaftlicher Bedeutung sind die sozialen Einrichtungen des Klosters, d. h. die Schule, das Waisenhaus, das Altenwohnheim, und das Zentrum für Kinder aus Scheidungsfamilien.

3798786470.jpgDen Abschluss der Reise bildete der Besuch der Orthodoxen Akademie von Kolymbari / Chania, wo die Journalisten von Metropolit Amphilochios, der Direktorin der Akademie, Emmanuela Larentzakis, und Univ.-Prof. Grigorios Larentzakis herzlich empfangen wurden. Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der Akademie rundeten der Besuch des Klosters von Gonia, der Klosterkirche und des Ikonenmuseums sowie ein Rundgang in der Altstadt von Rethymno mit anschließender Begegnung mit dem Metropoliten Eugenios die Reise ab.

Im Zuge der Reise betonte Metropolit Arsenios gegenüber den Journalisten, dass es die Aufgabe der Kirche sei, während der Krise die Menschen zusammenzuhalten. Er kritisierte den Egoismus und den Materialismus in der heutigen Gesellschaft. Solidarität spiele nur mehr eine untergeordnete Rolle. Die Rolle der Kirche in der Krise bewertete der Metropolit deshalb als sehr groß und wichtig. Außer der spirituellen Rolle erfülle die Kirche die wichtige Aufgabe, den Menschen das Gefühl der Einsamkeit und Hoffnungslosigkeit zu nehmen und ihnen dadurch die Perspektive zu eröffnen, den schwierigen Weg gemeinsam zu bewältigen. Die Kirche begleite die Menschen und sei für die Einheit des Volkes verantwortlich.

3742156822.jpgUm die derzeitige Krise überwinden zu können, muss Europa laut Metropolit Arsenios zu seinen christlichen Werten und Wurzeln zurückkehren. In einem EU-Beitritt der Türkei sieht der Metropolit kein Problem, solange sich das Land mit der Welt und den Werten Europas einverstanden zeige und die christlichen Wurzeln und Identität respektiere.

 

 

Die Reise wurde von Metropolit Arsenios in Zusammenarbeit mit dem Fotografen Franz Josef Rupprecht (Kathbild) organisiert.

 
 
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10. Januar 2021: Sonntag nach Theophanie

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