Interreligiöse Konferenz in Graz

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Der Dialog zwischen den christlichen Kirchen wie auch der Dialog zwischen den Religionen ist der Orthodoxen Kirche ein großes Anliegen. Das hat Metropolit Arsenios in seinen Ausführungen bei der interreligiöse Konferenz Com Unity Spirit in Graz betont. Die Konferenz vom 17. bis 20. Juli hat führende Persönlichkeiten aller Kirchen und Religionen in die steirische Landeshauptstadt gebracht. Der Ökumenische Patriarch Bartholomaios übermittelte eine Grußbotschaft.

Metropolit Arsenios hob in seinen Ausführungen die vielfältigen Dialog-Initiativen des Ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel hervor: Schon im Jahre 1902 habe das Ökumenische Patriarchat eine Enzyklika an die Orthodoxen Kirchen und im Jahre 1920 eine Enzyklika an alle Kirchen Christi geschickt mit der Aufforderung, das ökumenische Anliegen aufzunehmen und zu fördern. Die Enzyklika von 1920 habe den ersten offiziellen Vorschlag einer Kirche für die Gründung eines Weltkirchenrates dargestellt. Dieser wurde dann im Jahre 1948 in Amsterdam gegründet.

Bekannt seien auch die zahlreichen Initiativen des Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios im Bereich der Umweltproblematik. Seine Bezeichnung als “Grüner Patriarch” sei inzwischen weltweit bekannt und anerkannt, unterstrich Metropolit Arsenios.

Wörtlich sagte der Metropolit von Austria: “All das sind für die Orthodoxe Kirche selbstverständliche und unerlässliche Aufgaben, die uns zum ehrlichen Dialog bewegen. Denn auch theologisch müssen alle Menschen als gleichwertig anerkannt und geachtet werden, als Geschöpfe Gottes, die alle das Bild Gottes in sich tragen und die gleiche Würde haben.”

Die Umwelt, in der der Mensch lebt, darf auch nicht rücksichtslos nur für wirtschaftliche Interessen von wenigen ausgebeutet werden.  Die Umwelt sei Schöpfung Gottes, “sie hat etwas Heiliges, sie muss respektiert werden”, führte Metropolit Arsenios weiter aus: “Wir sind auch nicht die grenzenlosen Besitzer dieser Welt. Gott hat uns diese Welt geschenkt und er hat uns den Auftrag gegeben, sie zu bebauen und zu pflegen. Und wir dürfen diese Schöpfung Gottes den nächsten Generationen nicht als Ruine hinterlassen.”

Metropolit Arsenios: “Wir brauchen dringend den Dialog und die wirksame Zusammenarbeit. Wir benötigen in dieser Zeit der Krise und der Herausforderungen aber auch gelebte Solidarität.”

Es sei zudem ein Missverständnis, das Christentum würde sich nur für eine spirituelle Welt, nur für das jenseitige himmlische Leben interessieren und den Menschen mit seinen konkreten Problemen in dieser Welt, sein Leben mit den anderen Menschen und die Situation seiner Umwelt, die Schöpfung Gottes , vernachlässigen und ignorieren.

Der Metropolit von Proussa, Elpidophoros (Lampriniadis), überbrachte bei der Konferenz in Graz eine Grußbotschaft des Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios.

Darin betont der Patriarch unter anderem wörtlich: “Die harmonische und friedliche Koexistenz aller Menschen muss zu den Hauptaufgaben nicht nur des Staates und einer Stadt, sondern auch unserer christlichen Kirchen, aller Religionen und aller Menschen guten Willens gehören.”

Diese feste Überzeugung wolle er nicht nur mit seinen eigenen Worten zum Ausdruck bringen, sondern mit den Worten aller Orthodoxen Kirchen, wie sie in einem gesamtorthodoxen Dokument aus dem Jahre 1986 formuliert ist: “Die Orthodoxen Lokalkirchen betrachten es als ihre Pflicht, eng mit den Gläubigen aus anderen Weltreligionen, die den Frieden lieben, für den Frieden auf Erden und für die Verwirklichung  brüderlicher Beziehungen zwischen den Völkern zusammenzuarbeiten. Die  orthodoxen Kirchen sind aufgerufen, zur interreligiösen Verständigung und Zusammenarbeit und auf diese Weise zur Beseitigung von jeglichem Fanatismus beizutragen und damit zur Verbrüderung der Völker und zur Durchsetzung der Güter der Freiheit und des Friedens in der Welt zum Wohle des heutigen Menschen und unabhängig von Rasse und Religion. Es versteht sich dabei von selbst, dass diese Zusammenarbeit sowohl jeden Synkretismus ausschließt als auch jeden Versuch, irgendeine Religion anderen aufzuzwingen.”

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