Metropolit Arsenios: “Nie wieder Faschismus, Nationalsozialismus und Rassismus”

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Nie wieder darf es Faschismus, Nationalsozialismus und Rassismus in Europa geben. Das hat Metropolit Arsenios gefordert. Er besuchte am Samstag, 26. Oktober, die griechisch-orthodoxen Gläubigen in Budapest, um – vorab – den griechischen Nationalfeiertag zu begehen. Jedes Jahr wird in ganz Griechenland am 28. Oktober an die Ablehnung des vom Faschisten Mussolini am 28. Oktober 1940 an Griechenland gestellten Ultimatums vor dem Beginn des griechisch-italienischen Kriegs erinnert, welche als „Tag des Ochi“ in die Geschichte eingegangen ist.

911502534.jpgBei der Niederlegung von Kränzen beim griechischen Denkmal am linken Ufer der Donau im Zentrum von Budapest waren Metropolit Arsenios, der Botschafter der Hellenischen Republik in Ungarn, Dimitris Giannakakis, der Botschafter Zyperns in Ungarn, Antonios Theocharous, und viele Vertreter von griechischen Vereinen anwesend. Am Ende der Feier stand ein gemeinsames Gebet. Danach wurde ein feierliches Te Deum in der griechisch-orthodoxen Kapelle der Heiligen Hierotheos und Stephanos in Budapest gefeiert.

Metropolit Arsenios erinnerte in seiner Ansprache an die Bedeutung des Feiertages. Wörtlich sagte er: „Heute benötigen wir mehr denn je die Einheit und Solidarität der Menschen in Europa. Nie wieder dürfen Faschismus, Nationalsozialismus und Rassismus in Europa entstehen, die in der jüngsten Vergangenheit menschenvernichtende und menschenverachtende Verbrechen verursacht haben. Unsere Aufgabe als Menschen und Christen ist es, solch unbeschreibliches Unrecht nie wieder entstehen zu lassen.“

Botschafter Giannakakis sprach von der Bedeutung des Nationalfeiertages für alle Griechen weltweit. Er appellierte an die Solidarität der griechischen Diaspora mit Griechenland, das die Liebe seiner Landsleute dringend benötigt.

Danach besuchte Metropolit Arsenios ein Fest der griechischen Schulen in Ungarn, wo Gedichte, Lieder und Tänze dargeboten wurden. Dort unterstrich er vor den zahlreichen Anwesenden nochmals die Bedeutung des „Tages des Ochi“. Damals als Griechenland „Nein“ zu Unmenschlichkeit und Diktatur sagte, war dies gleichzeitig ein „Ja“, ein Bekenntnis für die Menschlichkeit. Auch heute hätten die Christen für christliche Werte und die Würde jedes Einzelnen in Europa einzutreten, um Totalitarismus und Hass zu verhindern.

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