Sonntag der Myrrheträgerinnen in der Kirche zu den Heiligen Konstantin und Helena in Beloiannisz, Ungarn

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Am Sonntag, dem 19. Mai 2024, stand Seine Eminenz Metropolit Arsenios von Austria und Exarch von Ungarn der Erzbischöflichen Göttlichen Liturgie vom Sonntag der Myrrheträgerinnen in der Kirche der Heiligen und Apostelgleichen Konstantin und Helena in Beloiannisz, Ungarn, vor. Mit dem Metropoliten zelebrierten Seine Exzellenz Bischof Paisios von Apameia und ihnen stand der Generalvikar Archimandrit Maximos Rudko gemeinsam mit dem Erzpriester Bóris Füsék, den Gemeindevorstehenden Ökonom Prodromos Katona, den Presbytern Robert Szentirmai, Jozef Ötvös und Zsolt Füzesi sowie dem Erzdiakon Stefan Brankovski. Im Rahmen des Morgenamtes erfolgte durch Seine Exzellenz die Ernennung von Herrn András Árpád zum Subdiakon. Im Verlauf der göttlichen Liturgie wurde er durch Seine Eminenz zum Diakon geweiht. Im Anschluss an den Gottesdienst erfolgte die Erhebung des Gemeindevorstehenden P. Prodromos zum Erzpriester durch Metropolit Arsenios. In seiner Ansprache gratulierte er ihm für den guten Dienst der Kirche unseres Herrn Jesus Christus.

Metropolit Arsenios sprach den Kandidaten mit besonderer Zuneigung an und forderte ihn auf, ein lebhaftes Zeugnis der Auferstehungsbotschaft an die Menschen am Beispiel der Myrrheträgerinnen zu sein. In diesem Kontext sei auf das Beispiel der apostelgleichen Königin Konstantin und Helena verwiesen, die den Christen die freie Anbetung des dreieinigen Gottes ermöglichten und den Christus als den Erlöser der Welt verkündeten. In der Fülle der Zeit wird sich diese Wahrheit bestätigen. Bis zu diesem Zeitpunkt jedoch ist es allen Gläubigen und Befolgern der Gebote Christi bereits im Diesseits möglich, einen Vorgeschmack des Himmelreichs Gottes zu erhalten. Metropolit Arsenios betonte: „Dann werden sich alle, die Christus ablehnen, der Ungerechtigkeit bewusstwerden und sich bekehren“. Vielleicht ist es für sie zu spät, aber wir überlassen sie der unendlichen Barmherzigkeit Gottes, die die Schwachen heilt. Der Metropolit sprach über den Heilsplan Gottes und forderte den Kandidaten auf, den gekreuzigten und auferstandenen Christus zu predigen. „Denn er hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seine Geburt und Kreuzigung auf sich nahm, um durch seine Auferstehung die Schöpfung zu erneuern und die Macht des Todes zu vernichten.“ Mit Bezug auf die Darstellung der Höllenfahrt unseres Herrn und das Jesaja-Zitat in der Osterhomilie des Hl. Johannes Chrysostomos sprach Metropolit von der Täuschung des Hades. Als er den Gottmenschen sah, der die Sünden der Welt trug, wurde er vom Herrn hinweggerafft, und als er Seinen Sieg über ihn erkannte, war er voller Bitterkeit. Es liegt an uns, ob wir Himmelsbürger werden oder Erdenmenschen bleiben wollen.
Am Ende der Göttlichen Liturgie dankte und gratulierte der Metropolit dem Vorsteher der Gemeinde, P. Prodromos, für die Leitung der Gemeinde und die Fertigstellung der Wandmalereien in der Kirche vom Herrn Nikola Kovacevic, die Ausstattung der Kirche mit einer Klimaanlage dank der Spenden der Familie Tavanides und der Herren Jozef Gal und Tamas Antal. Der Metropolit überreichte allen ein Dankschreiben der Metropolis. Schließlich verlieh er Pater Prodromos den Grad eines Protopresbyters für seinen fruchtbaren Dienst an der Ortskirche.
Anschließend enthüllte der Bürgermeister von Beloiannisz, Konstantinos Papalexis, feierlich die Büste des verstorbenen Metropoliten Michael von Austria (Staikos) und Exarchen von Ungarn. In der Rede des Bürgermeisters wurde der wichtige Beitrag des Metropoliten zur Wiederbelebung des christlichen Glaubens in Beloiannisz und zum Wiederaufbau der peripheren Kirche hervorgehoben. Anschließend fand eine Begegnung mit den Gläubigen statt, bei der diese Gelegenheit hatten, von Seiner Eminenz den Segen der Kirche zu erhalten.

Fotos:

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