Metropolit Arsenios: Vortrag über die orthodoxe Bischofskonferenz in Österreich

Am Donnerstag, 23. Jänner, hielt Metropolit Arsenios von Austria am Juridicum der Universität Wien einen Vortrag mit dem Titel „Die orthodoxe Bischofskonferenz in Österreich“. Die Einladung dazu war von der Österreichischen Gesellschaft für Kirchenrecht erfolgt. Metropolit Arsenios berichtete von der Schaffung der Basis für die weltweiten Etablierung der Bischofskonferenzen  in den Diasporagebieten der Orthodoxen Kirche im Rahmen der IV. Präkonziliaren Panorthodoxen Konferenz vom 6. bis 9. Juni 2009 in Chambésy (Schweiz). Danach erläuterte er die wichtigsten Etappen der Entstehung und erfolgreichen Tätigkeit der Orthodoxen Bischofskonferenzen in Deutschland, Frankreich und den USA.

Im Anschluss daran skizzierte Metropolit Arsenios die Rahmenbedingungen der Etablierung der „Orthodoxen Bischofskonferenz in Österreich“ im Jahre 2010. Die Geburtsstunde dieser Bischofskonferenz schlug in der konstituierenden Sitzung am 8. Oktober 2010. Seitdem werden starke Akzente im orthodoxen Religionsunterricht, der Ausbildung der orthodoxen Religionslehrer, der Militärseelsorge, der Krankenhausseelsorge und schließlich der Gefängnisseelsorge gesetzt.

Ein integraler Bestandteil der Arbeit der „Orthodoxen Bischofskonferenz in Österreich“ ist ihre Satzung, die auf einer außerordentlichen Sitzung am 19. Februar 2013 einstimmig beschlossen wurde. Danach schilderte Metropolit Arsenios die Kompetenzen der Bischofskonferenz und berichtete von der Einsetzung von vier Kommissionen der Bischofskonferenz (Bildungskommission, liturgische Kommission, Pastoralkommission und Kommission für Jugendarbeit). Auch von ihrem Begutachtungsrecht hat die Orthodoxe Bischofskonferenz in Österreich bereits sechs Mal Gebrauch gemacht.

Des weiteren hat die Orthodoxe Bischofskonferenz medial zwei Wege eingeschlagen, um ihre Arbeit einer breiten Öffentlichkeit österreich- und europaweit zugänglich zu machen: Zum einen erscheint seit September 2012 die „Orthodoxe Kirchenzeitung“. Diese wird im Auftrag der Orthodoxen Bischofskonferenz in Österreich herausgegeben und entsteht in Kooperation mit dem Staatssekretariat für Integration und dem Österreichischen Integrationsfonds. Zum zweiten hat die Orthodoxe Bischofskonferenz in Österreich eine Homepage einrichten lassen, welche die Überschrift „Orthodoxe Kirche in Österreich“ trägt und gleichermaßen Informationen über die Weltorthodoxie sowie das orthodoxe Geistesleben in Österreich vermittelt.

Am Ende des Vortrages hatten die zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörer die Gelegenheit, Fragen an den Vortragenden zu stellen. Davon wurde reger Gebrauch gemacht, und so entwickelte sich eine interessante und informative Diskussion.

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