Ostergottesdienst für orthodoxe SchülerInnen in der Metropolis

Ostergottesdienst für orthodoxe SchülerInnen in der Metropolis

Am Freitag, 11. April, feierte Metropolit Arsenios einen Schülergottesdienst für orthodoxe Schülerinnen und Schüler aus Wien in der griechisch-orthodoxen Kathedrale zur Heiligen Dreifaltigkeit. Viele Jugendliche waren in Begleitung des orthodoxen Fachinspektors Branislav Djukarić und der orthodoxen Religionslehrerinnen und -lehrer in die Kirche gekommen, um sich gemeinsam auf das bevorstehende Osterfest vorzubereiten.

Ostergottesdienst für orthodoxe SchülerInnen in der MetropolisMetropolit     Arsenios      hieß        zu        Beginn      des Ostergottesdienstes alle herzlich willkommen und freute sich über die große Teilnahme an der Liturgie. Er erklärte den Jugendlichen in seiner Predigt im Detail die Bedeutung der Liturgie der vorgeweihten Gaben. Diese besondere Liturgie, die sich von den Liturgien des Heiligen Johannes Chrysostomos und des Heiligen Basilius des Großen stark unterscheidet, wird nur während der Wochentage der großen Fastenzeit gefeiert. Wörtlich sagte der Metropolit: „Die Fastenzeit ist eine Zeit der Vorbereitung auf Ostern. Sie ist eine Zeit der Besinnung und der Buße. Sie ist eine Zeit der Umkehr zurück zu Christus. Diese Zeit ist geprägt von Trauer über unsere Abkehr von Gott und von der Bitte, dass Gott uns unsere Sünden vergeben möge. Deshalb ist es in dieser Zeit verboten, die Göttliche Liturgie zu feiern, da das freudenvolle Ereignis einer Liturgiefeier nicht in die Atmosphäre der Buße passt. Nur an den Samstagen und Sonntagen der großen Fastenzeit darf die Göttliche Liturgie gefeiert werden.“

Ostergottesdienst für orthodoxe SchülerInnen in der MetropolisDes weiteren erklärte Metropolit Arsenios den Jugendlichen, dass nächste Woche der Tod und die Auferstehung Christi gefeiert wird und sagte: „Christus liebt uns so sehr, dass er freiwillig einen grausamen Tod auf sich genommen hat. Ihr aber werdet sagen: ‘Das war vor 2000 Jahren. Was geht mich das heute an?’ Ihr müsst Euch bewusst machen, dass die Liebe Gottes immer noch so groß ist, wie vor 2000 Jahren. Dass er jeden Einzelnen von uns immer noch von ganzem Herzen liebt, egal ob wir fromm sind oder nicht, ob wir viel oder wenig beten, fasten oder nicht fasten, ob wir in die Kirche gehen oder nicht. Die Liebe Gottes ist ohne Grenzen. Gott ist immer bei uns, bei jedem Einzelnen von uns, in jeder Sekunde unseres Lebens. Er ist bei uns und wartet. Gott wartet darauf, dass wir seine Liebe annehmen, dass wir uns ihm öffnen. Er zwingt uns nicht, er akzeptiert uns als freie Menschen. Wir können seine Liebe ignorieren oder ablehnen. Aber Gott wird immer bei uns bleiben und darauf warten, dass wir unsere Meinung ändern. Eine so große und tiefe Liebe wie die Liebe Gottes werden wir auf Erden niemals finden. Deshalb sollten wir uns dieser Liebe öffnen. Wir sollten Gott nicht warten lassen und unser Leben ohne ihn führen wollen. Wenn wir es ihm erlauben, wird Gott uns an seine Hand nehmen und in unserem Leben begleiten. Und wir werden ihn über die Jahre immer besser kennen lernen und auch unsere eigene Liebe zu ihm wird immer tiefer werden. “ Schließlich segnete der Metropolit alle Anwesenden, wobei sich nach der Liturgie der vorgeweihten Gaben die Möglichkeit zu Gesprächen ergab.

Photos: George Banac

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