Erzbischöfliche Göttliche Liturgie am Sonntag vor Weihnachten in der Kirche zum Heiligen Georg in Wien
Am Sonntag vor Weihnachten, den 21. Dezember, stand Seine Eminenz Metropolit Arsenios von Austria der Erzbischöflichen Göttlichen Liturgie in der Kirche zum Heiligen Georg in Wien vor. Mit Seiner Eminenz konzelebrierte der Ökonom Stavrophor Aristeidis Ganosis, in Anwesenheit zahlreicher Gläubiger, die gekommen waren, um sich auf das große Fest der Geburt Christi vorzubereiten.
In seiner Predigt sprach Seine Eminenz über die evangelische Perikope vom Stammbaum Jesu und betonte, dass dieser uns bestätigt, dass Christus eine historische Person und kein Mythos ist, in dessen Person sich alle Prophezeiungen erfüllten. Die Geburt Gottes ist das Ereignis der Errettung der Welt, damit der Mensch im Himmel „wiedergeboren“werden kann. Während der Sündenfall einen Bruch in der Beziehung zwischen Gott und Mensch verursachte und den Weg zum Heil verschloss, öffnete Christus mit seiner Menschwerdung diesen Weg wieder. Wie Seine Eminenz bezeichnend erwähnte, mag dieser Weg Schwierigkeiten, „Steine und Dornen“, aufweisen, aber er ist nun begehbar, solange wir bereit sind, ihn mit ein wenig Mühe zu beschreiten. Im Hinblick auf Weihnachten rief der Metropolit die Gläubigen zur Selbstreflexion auf: Wie feiern wir? Folgen wir dem Beispiel Christi, der Gottesmutter und der Heiligen, oder haben wir unseren eigenen Weg eingeschlagen, der mit Ihm unvereinbar ist? Er mahnte, kein Weihnachtsfest „ohne Christus“ zu feiern, sondern Ihn in unseren Herzen geboren werden zu lassen.
Abschließend sprach Seine Eminenz über die Freude des Gebens und der Dankbarkeit. Mit Bezug auf den Heiligen Paisios erinnerte er daran, dass die wahre Freude im Geben und nicht im Nehmen liegt. Er rief alle dazu auf, Menschen zu werden, die „Danke“ sagen können, da die Dankbarkeit den Menschen verwandelt und die wahre Freude schenkt, die von Gott kommt.
