Interreligiöser Dialog im Bundeskanzleramt

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Auf Einladung von Bundeskanzler Werner Faymann fand am Donnerstag, 20. August, zum zweiten Mal der „Interreligiöse Dialog“ zwischen Vertretern der in Österreich ansässigen Religionsgemeinschaften und der Bundesregierung statt. Metropolit Arsenios vertrat als Vorsitzender der Orthodoxen Bischofskonferenz in Österreich die Orthodoxe Kirche. Alle Anwesenden lobten das gute Klima und die guten Beziehungen des Staates mit den Religionen in Österreich. Es würden vielfältige Bemühungen angestellt, gemeinsam Lösungen für die Probleme des gemeinsamen Heimatlandes zu finden und die Einheit und den Zusammenhalt der Gesellschaft zu wahren, so der Tenor.

1104570994.jpgHauptthema des Dialoges war die steigende Anzahl von Flüchtlingen, ein Thema, das viele Menschen auf der ganzen Welt betrifft und auch in Europa selbst mehr und mehr an Aktualität gewinnt. Metropolit Arsenios betonte die Notwendigkeit, die Probleme, die hinter der Flüchtlingsproblematik stehen, schnell zu verstehen und Lösungen zu finden. Es sei ausgesprochen wichtig, für die Heimatländer der Flüchtlinge Wege zum Frieden zu finden und so den vielen Millionen Flüchtlingen eine Möglichkeit zu geben, in ihre Heimat zurück zu kehren, beziehungsweise diese gar nicht erst verlassen zu müssen. Er hob auch die moralische Verpflichtung Europas hervor, die Christen zu unterstützten, die auf Grund ihres Glaubens in einem seit Jahrhunderten nicht mehr erlebten Ausmaß verfolgt, vertrieben und getötet werden. Die Orthodoxe Kirche sei besonders in Syrien betroffen, wo das Patriarchat von Antiochia schwer unter Verfolgung und Zerstörung leide.

 

Der Metropolit hob auch die positive Rolle Österreichs in der europäischen und griechischen Schuldenkrise hervor. Wenn man Europa als ein gemeinsames Haus der europäischen Völker betrachtet, dann müsse man auch gemeinsame Lösungen für gemeinsame Probleme finden, betonte Metropolit Arsenios. Bei all diesen Lösungen müsse aber immer die Menschlichkeit im Vordergrund stehen. Er dankte dem Bundeskanzler für seine Interventionen in verschiedenen europäischen Gremien in diesem Sinne.

Im Anschluss an die Sitzung lud Bundeskanzler Faymann zum gemeinsamen Abendessen ein, bei dem auch das Ende des Ramadans gefeiert wurde. In entspannter Atmosphäre konnten hier die Diskussionen fortgesetzt und vertieft werden.

 
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