Budapest: Silbernes Verdienstkreuz an Erzpriester Josef Kalota verliehen

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Am 5. und 6. September 2015 besuchte Metropolit Arsenios die Gemeinde des Exarchates in Budapest. Am Samstag nahm er an der Feier der Vesper in der Kapelle des Hl. Ierotheos und Stephan teil, welche von Priester Boris Fuzek zelebriert wurde. Am Sonntag zelebrierte der Metropolit die Göttliche Liturgie gemeinsam mit Erzpriester Josef Kalota, den Priestern Grigorios Nasinak, Boris Fuzek, Makarios Beke sowie Erzdiakon Athanasius. Zahlreiche Gläubige nahmen an der Feier teil. Am Ende des Gottesdienstes gratulierte Metropolit Arsenios Erzpriester Josef zum 25-jährigen Jubiläum seiner Priesterweihe. Als Zeichen und Ausdruck der Dankbarkeit der Kirche sowie als Ermutigung und Stärkung für seine weiteren Dienste verlieh Metropolit Arsenios Vater Josef das silberne Verdienstkreuz der Metropolis von Austria und des Exarchates von Ungarn.

2119529062.jpgIn seiner Predigt beim Gottesdienst sprach Metropolit Arsenios über das Evangelium des Tages (Matth. 22,2-14): „Wie der König in diesem Gleichnis die Menschen zu seinem Festmahl einlud, so lädt uns Christus in das Himmelreich ein. Damit wir in das Himmelreich eintreten und Bürger seines Reiches werden können, gibt es aber Voraussetzungen, die wir erfüllen müssen: Erstens müssen wir an Christus, als unseren Gott und Retter, glauben. Zweitens müssen wir uns auf den Eintritt in das Reich Gottes vorbereiten um würdig daran teilzunehmen. So wie wir uns auch in dieser Welt auf eine wichtige Einladung vorbereiten, gut anziehen, frisieren, ein Geschenk kaufen, etc,. so müssen wir uns auch auf die Beantwortung der Einladung Christi vorbereiten. Unsere Vorbereitung ist, die Gebote des Evangeliums und die Worte Christi zu befolgen, uns in Askese zu üben, zu beichten, an den Gottesdiensten der Kirche teilzunehmen und ein geistliches Leben zu führen. Auf diese Weise haben wir auch ein „Geschenk“, dass wir Christus mitbringen: unsere Bemühungen, seinen Willen zu erfüllen.

1127570390.jpgDrittens müssen wir in das Reich Gottes eintreten wollen, aber nicht als Belohnung für unsere Bemühungen, sondern aus dem Wunsch heraus, bei Christus zu sein. Gott ist Liebe, er lädt alle Menschen ein, auch die Unwürdigen. Gott ist Liebe, aber er ist auch Gerechtigkeit. Nach seiner Einladung müssen wir uns angemessen vorbereiten auf die Beantwortung dieser Einladung. Niemand wird unwürdig oder unvorbereitet in das Reich Gottes kommen, aber jeder der an das Reich Gottes glaubt und eintreten will, wird durch die Gnade Gottes dessen gewürdigt werden. Wenn wir des Himmelreiches unwürdig sind, so müssen wir unsere Unwürdigkeit anerkennen, und unsere Hoffnung auf Christus setzen. Wir müssen den Geist der Unwürdigkeit bewahren und uns durch Buße und Umkehr auf das Himmelreich vorbereiten. Die Kirche liebt uns und hilft uns auf diesem Weg. Mit Hilfe der großen Erfahrung der Kirche, die wir z.B. durch die Teilnahme an den Gottesdiensten erfahren können, wird es uns möglich, zu besseren Menschen zu werden. Wir müssen immer versuchen uns zum Besseren hin zu entwickeln, unser Leben zu ändern, durch Buße, Gebet und geistliches Leben unsere Leidenschaften zu überwinden. Mit Gottes Hilfe werden wir so in unserem Leben ein Hochzeitsgewand schaffen, welches uns würdig macht, am Göttlichen Festmahl teilzunehmen und das Reich Gottes schon in diesem Leben zu erfahren.“

4044720070.jpgIn seinen Dankesworten an Erzpriester Josef am Ende des Gottesdienstes betonte der Metropolit, dass Vater Josef seit 25 Jahren einen Dienst der Diakonie der Kirche leiste, 25 Jahre lang bemühte war, seine Seele zu retten und seiner Kirche zu dienen. 25 Jahre lang nahm er an der Gnade und den Gaben Gottes teil, die er durch die Weihe empfangen und seither nach besten Kräften an das gläubige Volk weitergegeben hat. Vater Josef habe viel für das Exarchat von Ungarn getan, von Anfang an sei er aktiv an seiner Organisation und Strukturierung beteiligt gewesen und habe sehr viel gearbeitet und geleistet, wofür ihm die Kirche zu großem Dank verpflichtet sei. Deswegen bringe der Metropolit Vater Josef heute den Segen Gottes und die Dankbarkeit der Kirche.

Weiter führte der Metropolit aus, dass an einem frohen Tag wie diesem das Bedauern aller Gläubigen groß sei, dass wir unseren Gottesdienst in so beengten Verhältnissen feiern müssen und nicht in unserer Kathedrale feiern können, da diese unrechtmäßig besetzt ist. Der Schmerz sei umso größer, da die Kathedrale nicht von Atheisten besetzt ist, sondern von unseren Brüdern im Glauben, die Teil der gleichen Kirche sind, wie wir. „Wir beten zu Gott und hoffen, dass er unsere Brüder erleuchte, dass sie diese Ungerechtigkeit erkennen und berichtigen mögen, denn Gott liebt die Ungerechtigkeit nicht.“

Vater Josef Kalota dankte dem Metropoliten und allen Anwesenden für ihre Anwesenheit und ihre Glückwünsche, sowie für die Unterstützung, die er während der 25 Jahre seines Priestertums von vielen Menschen erfahren habe. Er hoffte, noch viele Jahre der Gemeinde und der Kirche dienen zu können, zur Ehre Gottes und zum Wohle der Menschen.

Im Anschluss an die Göttliche Liturgie fand eine gemeinsame Feier mit allen Gläubigen der Gemeinde statt, welche V. Josef ebenfalls herzlich gratulierten. Später fand im kleineren Kreis noch ein Festessen zu Ehren des Jubilaren statt, an dem unter anderem auch der Generalkonsul Griechenlands in Ungarn, Loukas Tsokos, der Präsident der griechischen Selbstverwaltung in Ungarn Georgios Koukoumtzi, ein Vertreter des Premierministers Ungarns, sowie Vertreter der Ökumene und Freunde teilnahmen und ihre Glückwünsche aussprachen.

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