Liturgie des Heiligen Jakobus

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Am Sonntag, den 15. November wurde in der Kathedrale zur Heiligen Dreifaltigkeit die Göttliche Liturgie des Hl. Apostels Jakobus, des Bruders des Herrn, gefeiert. Metropolit Arsenios zelebrierte die Liturgie gemeinsam mit Bischofsvikar Erzpriester Ioannis Nikolitsis, Erzpriester Alexander Lapin und Erzdiakon Athanasius. Zahlreiche Gläubige nahmen an dieser sehr alten Liturgieform teil.
 

Die Liturgie des Heiligen Jakobus war über viele Jahrhunderte hinweg das Eucharistiegebet der Kirche Jerusalems und des Heiligen Landes, das viele andere Liturgien beeinflusst hat. Obwohl die Jakobusliturgie unverkennbar das Lokalkolorit Jerusalems trägt, war sie auch in den benachbarten Patriarchaten von Antiochien und Alexandrien sehr beliebt. Sie fand darüber hinaus Verbreitung in Georgien, auf Zypern, auf dem Sinai und in Süditalien. Im 9./10. Jahrhundert wurde sie allmählich von den zu Konstantinopel üblichen Formularen der Liturgien des Heiligen Johannes Chrysostomos und des Heiligen Basilius des Großen verdrängt. Im 19. Jahrhundert wurde die Jakobusliturgie nur noch äußert selten zelebriert und wenn, dann in Jerusalem selbst. Ab dem 20. Jahrhundert fand eine Wiederbelebung dieser Liturgie in Griechenland mit einer zweimaligen Zelebration pro Jahr statt: am Festtag des heiligen Apostels Jakobus (23. Oktober) und am Sonntag nach Weihnachten.151115 2

Metropolit Arsenios wies in seiner Predigt auf die außerordentliche Schönheit der Jakobusliturgie und ihrer Texte hin. Alle Bereiche des Lebens werden in ihren Gebeten angesprochen und so vor Gott gebracht und ihm anvertraut. Die Gebete der Jakobusliturgie spiegeln in besonderer Weise das Vertrauen der Christen auf Gottes Liebe und Beistand in allen Bereichen des Lebens wieder.

Außerdem sprach der Metropolit über die Weihnachtsfastenzeit, welche an diesem Tage begonnen hatte. Er erläuterte, dass die Städte, in denen wir leben, in der Vorweihnachtszeit voller Licht sind, voller wohlklingender Gesänge und Worte und voller Schönheit. Aber der eigentliche Sinn der Fastenzeit sei, das Licht Christi, das Wort (Logos) und die göttliche Schönheit in unsere Leben zu bringen. Ohne Christus hat die Adventszeit mit all ihrer Romantik keinen Sinn. Metropolit Arsenios ermutigte alle Gläubigen, die vorweihnachtliche Fastenzeit als eine Zeit zu nutzen, in der die Nähe zu Gott vertieft wird und ein jeder von uns versuchen soll, etwas Schlechtes aus seinem Leben abzulegen und etwas Gutes anzunehmen. 

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10. Januar 2021: Sonntag nach Theophanie

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