Pastoralreise nach Ungarn

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Vom 12. bis 14. Dezember besuchte Metropolit Arsenios das Exarchat von Ungarn. Am Sonntag, den 13. Dezember feierte der Metropolit gemeinsam mit Erzpriester Josef Kalota, Erzdiakon Athanasius, sowie zahlreichen Gläubigen die Göttliche Liturgie in der historischen Kirche des Hl. Georg in Karcag. Metropolit Arsenios dankte den Bewohnern der Stadt Karcag für Ihre Liebe zu der Kirche des Hl. Georg, welche sich im Zentrum Karcags befindet. Er hob auch Ihre Bemühungen zur Bewahrung von Glaube und kirchlicher Tradition dankend hervor und brachte seine Freude zum Ausdruck, dass es gelungen war, vor Ende des Jahres noch eine Göttliche Liturgie in Karcag zu feiern.

Sodann sprach der Metropolit über das Evangelium des Tages (Lukas, 14,16-24). Christus berichtet hier über das Gleichnis vom Festmahl, in welchem viele eingeladen sind, aber nicht zum Festmahl kommen wollen. Metropolit Arsenios betonte, dass so wie die Menschen im heutigen Evangelium, auch wir häufig Ausreden und Entschuldigungen haben, warum wir die Einladung Christi nicht annehmen wollen oder können: „Das heutige Evangelium lehrt uns, dass auch wir zum Festmahl eingeladen sind, dass aber das Festmahl auch ohne uns stattfindet, wenn wir nicht kommen wollen. Die Einladung zum Festmahl bedeutet die Einladung der Kirche zur Teilnahme an den Gottesdiensten, zur Teilnahme an der Kommunion, am Leib und Blut Christi, die Einladung zur Vereinigung mit Gott.“ Er forderte die Gläubigen auf, diese Einladung Christi anzunehmen, besonders in dieser Zeit der Vorbereitung auf das große Fest der Geburt Christi. Es sei sehr wichtig, das Weihnachtsfest als das zu feiern was es ist, als Fest der Ankunft Christi auf Erden und damit des Beginns unserer Erlösung. „Weihnachten ohne Christus hat keinen Sinn.“ Nach der Liturgie wurden alle Anwesenden zu einem gemeinsamen Mittagessen eingeladen, wo sie die Gelegenheit hatten, mit dem Metropoliten ins Gespräch zu kommen.

121220 2Am 14. Dezember besuchte Metropolit Arsenios in Begleitung des Bischofsvikars, Erzpriester Josef Kalota und Erzdiakon Athanasius den reformierten Bischof von Debrecen, Dr. Károly Fekete und überbrachte die Grüße Seiner Allheiligkeit des Ökumenischen Patriarchen Bartholomäus. In einer Atmosphäre brüderlicher Liebe und gegenseitiger Wertschätzung wurde über den Beginn der Zusammenarbeit zwischen der reformierten Kirche Ungarns und besonders der Diözese von Debrecen sowie des Exarchates von Ungarn gesprochen. Unter anderem wurde die Förderung des Austauschs von Studenten beschlossen, Bischof Fekete bot an , einem orthodoxen Studenten ein Stipendium an der reformierten Hochschule in Debrecen zu ermöglichen, Metropolit Arsenios sprach über die Möglichkeiten eines Studiums evangelischer Studenten an orthodoxen theologischen Schulen, etwa in Thessaloniki oder Chambesy. Auch über die Organisation von gemeinsamen Vorträgen und Kolloquien an der theologischen Hochschule in Debrecen wurde gesprochen. Beide Bischöfe betonten Ihren Wunsch, die jetzt begonnene Zusammenarbeit weiter zu vertiefen, um das Christliche Zeugnis durch diese Zusammenarbeit stärker und deutlicher in die Ungarische Gesellschaft strahlen zu lassen und besser Wirken zu können zum Wohle der Menschen des Landes.

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10. Januar 2021: Sonntag nach Theophanie

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