Ungarn: Die Taufe Christi und Sein Segen in unserer Welt

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Von 23. bis 25. Jänner besuchte Metropolit Arsenios Ungarn, um mit den Gläubigen in Budapest, Keszthely, Beloiannisz und Szentandre zusammenzutreffen. Der Metropolit feierte in vielen Kirchengemeinden die Große Wasserweihe und schnitt für die Gläubigen die traditionelle Wasilopita an. Er zeigte sich erfreut, dass die frohe Botschaft des Evangeliums im Exarchat von Ungarn mehr und mehr Früchte hervorbringt. Die Pastoralreise des Metropoliten gab den Gläubigen in Ungarn die Möglichkeit, mit ihm persönlich zusammenzutreffen und auch ein geistliches Wort von ihm zu hören.

160128 2Am Samstag, 23. Jänner, besuchte Metropolit Arsenios die Gläubigen in Keszthely am Plattensee, wo er gemeinsam mit den Priestern des Exarchates die Göttliche Liturgie zelebrierte. In seiner Predigt erläuterte er die Bedeutung des Festes der Theophanie für die Menschen in der heutigen Zeit: „Unser Herr Jesus Christus sagte uns, dass er das Licht des Lebens ist. Lasst uns dieses Licht dadurch empfangen, dass wir das Evangelium in unserem Herzen tragen.“ Der Metropolit brachte seine Freude zum Ausdruck, gemeinsam mit so vielen Menschen und besonders auch mit so vielen Kindern und jungen Menschen das Fest der Theophanie in Keszthely feiern zu können.

160128 3Nach der göttlichen Liturgie feierte Metropolit Arsenios die Große Wasserweihe und spendete den Gläubigen den Segen der Kirche. Alle Anwesenden begaben sich unter dem Klang traditioneller ungarischer Instrumente in feierlichen Prozession auf den Weg zum zugefrorenen Plattensee. Dort sprach Metropolit Arsenios das Gebet der Wasserweihe und tauchte das heilige Kreuz ins Wasser ein, um so die Gewässer und damit die ganze Schöpfung zu segnen. Im Anschluss versammelten sich die Gläubigen in der Schule des Exarchates in Keszthely, wo von den Schülern traditionelle Weihnachtslieder vorgetragen wurden. Metropolit Arsenios segnete die Wasilopita und verteilte sie an die Gläubige und wünschte ihnen Gottes reichen Segen und Beistand im neuen Jahr.

Mit der Taufe einer Frau in der Kapelle der Hl. Ierotheos und Stephan in Budapest begannen die Gottesdienste des Sonntags. Anschließend stand Metropolit Arsenios der Göttlichen Liturgie in der überfüllten Kapelle vor. In seiner Predigt rief er in Erinnerung, dass alle getaufte Christen eine Berufung haben: „Unsere Berufung dürfen wir nie vergessen. Durch unsere Taufe öffnete sich für uns der Himmel, genauso wie bei der Taufe unseres Herrn Jesus Christus, und wir wollen Seinen Geboten Folge leisten. Denn Er allein ist das Licht unseres Lebens. Wir müssen nicht mehr in der Finsternis leben, sondern können sein unerschaffenes Licht unsere Herzen erleuchten lassen“, so der Metropolit.

Nach der Liturgie begaben sich alle Gläubigen zur Donau auf ein Schiff, auf dem der Metropolit die Wasserweihe feierte und die Donau segnete. Im Anschluss fand für rund 600 anwesenden Gläubigen ein buntes kulturelles und musikalisches Programm statt. Auch der Botschafter Griechenlands, Dimitrios Giannakakis, der Botschafter Zyperns, Antonios Theocharous, und der Präsident der Griechischen Minderheitenvertretung in Ungarn, Georgios Koukoumtzis, nahmen an den Feierlichkeiten teil.

Die Gläubigen in Szentandre besuchte Metropolit Arsenios am Sonntaagnachmittag, begleitet von Bischofsvikar Erzpriester Josef Kalota und Erzdiakon Athanasius. In der Stadt und ihrer Umgebung ist eine große Gruppe orthodoxer Christen beheimatet, welche den Exarchen von Ungarn freudig empfing. Der Metropolit feierte zunächst ein Totengedenken für alle verstorbenen orthodoxen Christen der Stadt und insbesondere für die Stifter und Gründer der Kirche „Maria Verkündigung“, welche in brüderlicher Verbundenheit zur Verfügung gestellt wurde. Danach begaben sich die Gläubigen an das Ufer der Donau, wo Metropolit Arsenios ein weiteres Mal die Große Wasserweihe feierte. Alle Anwesenden wurden anschließend ins Rathaus von Szentendre eingeladen, wo sie der Bürgermeister der Stadt, Miklós Verseghi-Nagy, herzlich willkommen hieß. Am Abend suchte der Metropolit nochmals die Kapelle der Hl. Ierotheos und Stephan auf, um eine Familie in die Orthodoxe Kirche aufzunehmen.

Am Montag berief Metropolit Arsenios eine Versammlung der Kleriker des Exarchates von Ungarn ein, auf welcher verschiedene pastorale, missionarische sowie administrative Angelegenheiten besprochen wurden. Der Metropolit ermutigte die Priester, die frohe Botschaft Christi in die Welt hinaus zu tragen und so allen Menschen die Möglichkeit zu geben, zu Christus zu kommen.

Im weiteren Verlauf des Tages besuchte der Metropolit zahlreiche Gläubige und Einrichtungen in Ungarn, um ihnen zum neuen Jahr den Segen der Kirche zu bringen, die Wasserweihe zu feiern und die Menschen und Häuser zu segnen, sowie die Wasilopita anzuschneiden und zu verteilen. Unter anderem besuchte er den Sitz der griechischen Minderheitenvertretung in Budapest, die griechische Botschaft, sowie die griechischen Schulen in Budapest und Beloiannisz. In Beloiannisz verteilte der Metropolit Geschenke und Schulmaterialien an die Kinder, welche durch die großherzigen Spenden verschiedener Wohltäter zur Verfügung gestellt wurden. Überall wünschte er den Menschen Gottes reichen Segen und Beistand im neuen Jahr und dass ihre guten Werke mit Gottes Hilfe stets zu einem guten Ende kommen mögen.

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