Metropolit Arsenios: Voller Einsatz für interreligiösen Dialog

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Metropolit Arsenios ist am 15. März mit Außenminister Michael Spindelegger und Staatssekretär Sebastian Kurz zusammengetroffen. Im Mittelpunkt des Gesprächs im Außenministerium stand der interreligiöse Dialog, wie Metropolit Arsenios im Anschluss sagte. Er habe dem Außenminister die volle Unterstützung der orthodoxen Kirche für diesen Bereich zugesagt.

Spindelegger unterstrich das persönliche Engagement des Metropoliten und die positive Rolle der orthodoxen Kirche im interreligiösen Dialog. “Nur durch einen offenen und ehrlichen Dialog kann das gegenseitige Verständnis und ein friedvolles Zusammenleben gestärkt werden”, so der Außenminister. Er würdigte die orthodoxe Kirche als “wesentlichen Teil der österreichischen Bevölkerung und Kultur.

“Wir werden unsere Bemühungen fortsetzen und gemeinsam Initiativen erarbeiten, um den unersetzlichen Dialog sowohl innerhalb der Religionsgemeinschaften, als auch zwischen den Religionsgemeinschaften zu vertiefen und zu erweitern”, erklärte Spindelegger.

Die Zusammenarbeit zwischen Staat und Kirche stand anschließend auch in der Orthodoxen Metropolie im Gespräch mit Staatssekretär Kurz im Mittelpunkt. Metropolit Arsenios sagte auch dem Integrationsstaatsekretär die Unterstützung der orthodoxen Kirche in seinen Bemühungen zu. “Die orthodoxen Christen sind in Österreich gut integriert. Wenn wir dazu beitragen können, dass die Integration von anderen Menschen gut gelingt, wollen wir das gerne tun”, so der Metropolit.

Er bekräftigte weiters die zentralen Vorhaben der orthodoxen Kirche für die kommenden Jahre: Die strukturelle Verbesserung und den Ausbau des orthodoxen Religionsunterrichts, den Auf- bzw. Ausbau von Gefängnis-, Krankenhaus- und Militärseelsorge sowie intensivere kirchliche Bemühungen um die Jugend. Die orthodoxen Kirchen müssten zusammenarbeiten und geeint auftreten, so der Metropolit. Er unterstrich zugleich sein Bekenntnis zur Ökumene und zur Zusammenarbeit mit den anderen christlichen Kirchen im Land.

Metropolit Arsenios erinnerte auch daran, dass er – zumindest für die griechisch-orthodoxe Kirche – künftig stärker auf Deutsch als Liturgiesprache setzen wolle. Schon jetzt seien einzelne Gottesdienstelemente wie das Evangelium oder das “Vater Unser” auf Deutsch, künftig werde es auch ganze “Göttliche Liturgien” in deutscher Sprache geben. Der erste entsprechende Gottesdienst wird am kommenden Samstag in der orthodoxen griechisch-orthodoxen Dreifaltigkeitskirche am Wiener Fleischmarkt stattfinden.

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