Sorgen bereiteten Metropolit Arsenios die vielen wirtschaftlichen und sozialen Probleme in Europa. Es brauche mehr europäisches Zusammengehörigkeitsgefühl. Arsenios sprach von einer “europäischen Familie”, in der man sich mit Mitgefühl und Solidarität begegnet und einander hilft. Die Stimme der Kirchen müsse in Europa noch stärker werden, zeigte sich der Metropolit zudem überzeugt.
„Konferenz europäischer Kirchen“ tagte in Budapest
Vom 3. Juli bis 8. Juli fand in Budapest die 14. Generalversammlung der “Konferenz Europäischer Kirchen” (KEK/CEC) statt, an der 250 Delegierte aus 120 orthodoxen, protestantischen und anglikanischen Kirchen teilnahmen. Alle orthodoxen Kirchen waren vertreten. Der Delegation des Ökumenischen Patriarchats gehörte auch Metropolit Arsenios an.
Bis Montag diskutierten die Delegierten über eine Reform ihres Dachverbandes, der seinen Sitz in Genf hat. Mit der Verabschiedung der neuen Verfassung, die neue Strukturen mit sich bringt, soll nun auch der Sitz der KEK von Genf nach Brüssel verlegt werden.
Papst Franziskus ruft zum Gebet für Patriarch Bartholomaios auf
Papst Franziskus hat zum Gebet für den Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios I. aufgerufen. 90.000 Gläubige waren am Samstag 29. Juni, zum traditionellen Angelus-Gebet auf den Petersplatz in Rom gekommen, als ihnen der Papst ans Herz legte, für das Oberhaupt der Orthodoxen Kirche zu beten. Dem Gebetsaufruf des Papstes vorhergegangen war der Besuch einer ranghohen Delegation des Ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel im Vatikan. Anlass des Besuchs war das römische Patronatsfest “Peter und Paul” (29. Juni).
Geleitet wurde die orthodoxe Delegation vom Metropoliten von Pergamon, Ioannis (Zizioulas). Er wurde u.a. vom Bischof von Sinope, Athenagoras, und Archimandrit Prodromos Xenakis, dem stellvertretenden Sekretär der Synode der orthodoxen Kirche von Kreta, begleitet.
Schulfest der griechischen Nationalschule
Am Freitag, 28. Juni, fand das Schulfest der griechischen Nationalschule in Wien statt. Zahlreiche Kinder haben das Fest unter der Leitung ihrer Lehrerinnen und Lehrer gestaltet, indem sie Lieder und Gedichte griechischer Schriftsteller gesungen bzw. rezitiert haben. Metropolit Arsenios von Austria hat dem Schulfest beigewohnt und zu den Anwesenden über die zentrale Bedeutung des Glaubens, der Sprache und der Tradition in der Bewahrung der Identität gesprochen.
Metropolit Arsenios besucht Eisenstädter Bischof Zsifkovics
Am Freitag 28. Juni traf Metropolit Arsenios mit dem Diözesanbischof von Eisenstadt Ägidius Zsifkovics zu einem Arbeitsgespräch zusammen. Der Besuch des Metropoliten stand im Zeichen der Ökumene und der Vertiefung der interchristlichen Beziehungen.
In einem christlichen und gleichermaßen brüderlichen Klima standen die Situation orthodoxer Christen in Mitteleuropa, das gemeinsame Aufzeigen der gesellschaftstragenden Bedeutung des Christentums, die Jugendarbeitslosigkeit, die Rolle der Kirche als Anwältin der Schwachen und Benachteiligte, sowie die politische und gesellschaftliche Lage Griechenlands im Mittelpunkt des Arbeitsgespräches.
Orthodoxes Pfingsten und Solidaritätsfest
Am Sonntag, 23. Juni, feierte die Orthodoxe Kirche in Österreich das Pfingstfest. Aus diesem Anlass fand in der Dreifaltigkeitskathedrale eine feierliche Göttliche Liturgie statt, die von zahlreichen Gläubigen besucht wurde. An die Liturgie schloss das Straßenfest “Wir sind alle Griechen 2013″ an, das heuer zum zweiten Mal in der Griechengasse stattfand. Die Griechengasse wurde in ein großes Freiluft-Festgelände mit typisch griechischem Flair verwandelt. Griechische Speisen und Getränke sowie Tombolalose wurden für einen guten Zweck verkauft. Alle Spenden werden für die humanitäre Arbeit der orthodoxen Kirche Griechenlands zur Verfügung gestellt werden. Am Existenzminimum lebende Menschen in Griechenland werden mit Nahrung, Medikamenten und Kleidung versorgt.
Metropolit Arsenios mit Journalisten auf Kreta
Von 17. bis 21. Juni begleiteten 16 Journalisten aus Österreich Metropolit Arsenios auf einer Pressereise nach Kreta. Das Ziel dieser Reise bestand darin, den Journalisten Eindrücke des Alltagslebens der Griechinnen und Griechen in Zeiten der Krise zu vermitteln. Die Reise stand ganz im Zeichen der Solidarität unter den Menschen und im speziellen zwischen Griechenland und Österreich, “damit durch das Bauen von Brücken unter den Menschen eine Erneuerung der christlichen Nächstenliebe um sich greift und verinnerlicht wird, wie Metropolit Arsenios betonte.
Nach der Landung in Heraklion kam es zu einer Begegnung mit Hoteliers und Tourismusexperten, in deren Mittelpunkt das Wachstum und der Tourismus auf Kreta standen. Am Dienstag, 18. Juni, war ein Gesprächstermin beim Regionspräsidenten von Kreta, Stauros Arnaoutakis, anberaumt. Danach wurde die Reisegruppe vom Präsidenten der Handelskammer von Heraklion, Manolis Alifierakis, empfangen.